deutscher Schriftsteller und Journalist; Theaterautor und bildender Künstler; Veröffentl. u. a.: "Kanak Sprak", "Leyla", "Liebesbrand", "Isabel", "Siebentürmeviertel", "Evangelio", "Bewältigung"
* 4. Dezember 1964 Bolu (Türkei)
Herkunft
Feridun Zaimoglu wurde am 4. Dez. 1964 in Bolu/Türkei als Sohn von Metin Zaimoglu und seiner Frau Güler, geb. Çeçen, geboren. Bald nach seiner Geburt kamen die Eltern mit ihm der Arbeit wegen nach Deutschland. Sein Vater arbeitete in einer Metallfabrik und als Übersetzer, die Mutter war Putzfrau. Mit dem Eintritt ins Rentenalter kehrten sie in die Türkei zurück. Z. wuchs mit einer Schwester in München, Bonn und Berlin auf. "Ich habe schon als Kind einen glühenden Gottesglauben gehabt, aber ich habe etwas gegen Religion", bekannte er in einem Interview (vgl. Hbg. Abl., 12.3.2017).
Ausbildung
Nach dem Abitur in Bonn, das er als Jahrgangsbester abschloss, begann Z. 1984 in Kiel seinem Vater zuliebe Medizin zu studieren. Nach dem Physikum wechselte er zum Studienfach Kunst, das er jedoch nie abschloss. Er war Ausländerreferent der Uni Kiel.